Der plötzliche Herztod (SCD) im Sport ist meist Folge einer unentdeckten Herzerkrankung, wobei die körperliche Belastung als Auslöser wirkt. Eine Commotio cordis als Ursache des SCD ist selten. Bei jungen Athleten dominieren genetisch bedingte Kardiomyopathien, bei alteren ist die koronare Herzkrankheit die wichtigste Differenzialdiagnose. Regelmassige Screeningprogramme – bestehend aus Anamnese, Untersuchung und Ruhe-EKG – können über 90 % relevanter Erkrankungen erkennen, besonders bei korrekter Anwendung der internationalen EKG-Kriterien. Diese Untersuchungen reichen jedoch nicht immer aus, da sich manche Pathologien erst später manifestieren und/oder Zusatzuntersuchungen eine Erkennung der Pathologie erst möglich machen. Die Hauptaufgabe des Screenings von Sportlern besteht darin, physiologische Anpassungen des Sportlerherzens von pathologischen Veränderungen zu unterscheiden. Echokardiographie, MRT und CT spielen dabei eine zentrale Rolle.
Dies wird im beiliegenden Artikel zusammengefasst.
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